Jetzt grünt und sprießt alles, kleine Tierkinder werden geboren und auch wir Menschen dürfen nun etwas mehr Haut zeigen! Übrigens wird Äpfeln eine fruchtbarkeitsfördernde Wirkung zugesprochen. So war es in Deutschland häufig Brauch, zur Geburt eines Kindes einen Apfelbaum zu pflanzen, dessen Gedeihen symbolhaft für das des Nachwuchses stand. Vergrub die Familie nach der Entbindung die Nachgeburt unter einem Apfelbaum, so wurde das nächste Kind ein Junge. Bereits in der Antike verspeisten griechische Brautpaare an ihrem Hochzeitsfest reichlich Äpfel, um Nachkommen zu sichern. Nicht zuletzt spielen sie eine aussagekräftige Rolle in der Mythologie: Die nordgermanische Freya wurde als Göttin der Liebe und der Fruchtbarkeit oft mit einem Apfel in der Hand dargestellt. Doch nicht nur in Europa, auch in anderen Erdteilen wird er mit Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht. In Kirgisien ist es noch heute bei der ländlichen Bevölkerung verbreitet, dass sich unfruchtbare Frauen unter einem frei stehenden Apfelbaum wälzen, um schwanger zu werden. Das müssen wir nicht unbedingt, aber ein Apfel kann bestimmt nicht schaden!
Fruchtbarer Frühling
16. April 2010 · Keine Kommentare
Tags: Allgemein · Wissenswertes




0 Antworten bis jetzt ↓
Es gibt keine Kommentare bis jetzt...
Hinterlasse ein Kommentar