
Nach den sommerlichen Highlights Erdbeeren und Kirschen können sich Obstliebhaber über eine weitere fruchtige Abwechslung freuen: Die ersten heimischen Äpfel sind reif! Seit Anfang August werden in Deutschland Frühsorten wie Delbarestivale®, Jamba und Roter Gravensteiner geerntet. Das Anbaugebiet Baden liegt aufgrund der besonders günstigen klimatischen Bedingungen bei den Sommersorten ganz vorne. Die Vorboten der baldigen Ernte sind die perfekten Durstlöscher für die Radtour unterwegs oder beim Badespaß im nahen Freibad. Baumfrisch sind sie am leckersten! Denn Frühäpfel haben eine praktische Eigenschaft: Sie sind „pflück- und genussreif“ zugleich. Das bedeutet, dass sie nach der Ernte nicht erst lagern müssen, um ihren optimalen Geschmack zu entfalten – im Gegensatz zu den sogenannten Herbst- und Wintersorten. Bis Anfang September dauert die Saison der Frühsorten. Die Transportwege sind kurz, was auch die Umwelt dankt.
Delbarestivale® gilt als eine der aromatischsten Frühsorten. Er schmeckt saftig-süß und ist besonders für Menschen mit einem empfindlichen Magen geeignet, da der Säuregehalt sehr gering ist.
Jamba erfrischt mit seinem sehr hellen und aromatischen Fruchtfleisch. Er ist mittelfest und saftig. Meist wird er als Tafelapfel genossen, aber auch als Belag auf dem ersten Apfelkuchen der Saison macht er eine gute Figur!
Der Rote Gravensteiner hat sehr feines Fruchtfleisch, duftet sortentypisch und verfügt über eine rote Farbe. Er zählt zu den würzigen Äpfeln, ist sehr saftig und hat einen hohen Zuckergehalt – genau das Richtige für „Süßmäuler“! Darüber hinaus ist er vielseitig einsetzbar – als Tafelapfel, zum Kochen oder Backen.
Neben diesen drei Varietäten zählt auch Summerred, der nur in der badischen Region angebaut wird, zu den Frühsorten. Im Süden gehören auch Gala und Elstar zu den frühen Sorten, denn diese reifen hier bereits ab August. Kurz: Eine gute Auswahl an schmackhaften Kandidaten zur perfekten Einstimmung auf die neue Apfel-Saison!



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